In den letzten Jahrzehnten haben verschiedenen Langzeitstudien aufgezeigt, dass positive Gedanken nachweislich die Gesundheit fördern können. In unseren Unterbewusstsein schlummern vielerlei Erinnerungen, die wir zwar nicht bewusst abrufen können, welche unser Leben, Verhalten und auch unsere Gesundheit gravierend beeinflussen. Diese Erinnerungen, wie beispielsweise an ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit, können zwar nicht gänzlich ausradiert werden, doch lassen sich diese Erinnerungen durch positive Gedanken und Erlebnisse in dem jeweiligen Bereich unsers Lebens ersetzen.
Was bewirkt positives Denken?
Positives Denken wirkt sich gravierend auf unser vegetatives Nervensystem aus und hierdurch können wiederum sowohl psychische als auch physische Probleme in unserem Leben effektiv gemildert werden, vor allem körperliche Gesundheitsprobleme, die auf eine Störung des vegetativen Nervensystems zurückgehen. Durch unser Denken und durch unsere Erfahrungen bilden sich spezielle neurale Netzwerke in unserem Gehirn, welche unser Verhalten und auch unsere Denkprozesse im Alltag bestimmen. Dieses Neuronalnetz lässt sich mithilfe des positiven Denkens und auch durch Positiverfahrungen umprogrammieren, wodurch die alten Netzwerke in unserem Gehirn an Bedeutung verlieren und sich unser Denken und Verhalten dementsprechend anpasst.
Wie wirken sich negative Gedanken auf unsere Gesundheit aus?
Negative Gedanken aufgrund bestimmter Erlebnisse in der Vergangenheit können beispielsweise Auslöser für verschiedene Ängste darstellen, die entweder bewusst wahrgenommen werden oder aber unbewusst unser Handeln und auch unsere Gesundheit beeinflussen. Das vegetative Nervensystem reagiert sehr empfindlich auf derartige Angststörungen und mitunter können sich durch eine bewusste oder unbewusste Angstattacke Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und auch verschiedene psychische Symptome einstellen. Selbst schwere Erkrankungen resultieren laut viele Ärzte und Wissenschaftler aus der Art, wie wir im Alltag denken und es ist allgemein bekannt, dass Heilungsprozesse durch das positive Denken effektiv gefördert werden können.
Wie kann man das positive Denken erlernen?
Ja, das positive Denken für die Förderung unsere Lebensqualität, von unserem Erfolg und auch von unserer Gesundheit ist tatsächlich erlernbar! Ein sehr schönes Beispiel stellt hierfür das System NLP dar, die neurolinguistische Programmierung. Beim NLP werden alte und negative Gedankenmuster aufgrund negativer Erfahrungen in unserem Leben im Neuronalnetzwerk durch positive Gedanken gezielt ersetzt, wodurch auch die mit den negativen Gedankenmustern und Erinnerungen verbundenen Probleme mit der Zeit verschwinden. NLP kann beispielsweise im Rahmen spezieller Seminare oder auch mithilfe von Fachliteratur erlernt werden. Auch eine Psychotherapie kann bei dem Erlernen des positiven Denkens helfen, indem gemeinsam mit einem Psychologen die traumatischen Erlebnisse abgearbeitet werden, welche für unsere negatives Gedankenmuster verantwortlich sind. Sobald diese Erinnerungen gezielt abgearbeitet wurden, finden sich wieder Platz für das positive Denken und für die Bildung eines neuen Neuronalnetzes in unserem Gehirn.
Konnten Sie bereits Erfahrungen mit der Wirkung der positiven Gedanken machen und wie haben Sie das positive Denken erlernt? Ich bin sehr gespannt auf Ihren Kommentar zu diesem Thema!
Beste Grüße
Sabine Hertz
Fairaktiv Redaktion
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